Samstag, 12. Dezember 2015

Mähroboter - die neue Art des Rasenmähens

Ein schön gepflegter Rasen rundet das Gesamtbild eines Grundstückes gekonnt ab, doch dieser benötigt auch eine passende Pflege. Neben diversen anderen Arbeiten, wie Düngen oder Vertikutieren muss der Rasen auch regelmäßig gemäht werden. Da dies jedoch bei einer großen Fläche schon mit Aufwand verbunden ist, nutzen immer mehr Gartenbesitzer einen sogenannten Rasenmäher Roboter. Einfach gesagt übernimmt dieser das Mähen, während Sie andere Dinge erledigen oder einfach auf der Gartenliege entspannen können.


Die Vorteile von Mährobotern


Der erste und wohl wichtigste Vorteil von Mährobotern liegt klar auf der Hand, die Arbeit des Mähens muss nicht mehr selber erledigt werden, sondern der Roboter übernimmt diese. Und die Programmierung muss lediglich einmal durchgeführt werden, damit er seine regelmäßige Arbeit beginnt. Sobald eingestellt wurde, auf welche Höhe der Rasenroboter den Rasen schneiden soll, bewegt er sich komplett selbstständig über die Rasenfläche. Möglich wird dies durch eine sehr moderne Technik, welche es ermöglicht, dass er sich an den jeweiligen Begrenzungen orientieren kann.

Je nach Modell kann die Programmierung wahlweise über eine Tastatur und ein Display oder auch mit dem Smartphone stattfinden. Dies ermöglicht den Zugriff auf den Rasenmäher Roboter auch von unterwegs, zum Beispiel um das Mähen zu stoppen, wenn es regnet. Ein wichtiger Vorteil des Roboters ist es, dass er die Umwelt schont, da er keine Schadstoffe an die Luft abgibt, wie zum Beispiel ein Benzinrasenmäher.


Darf der Roboter auch in der Mittagszeit genutzt werden?


Durch den elektrischen Antrieb entstehen bei Betrieb keine lauten Geräusche, sondern eher ein kaum wahrnehmbares Summen. Es wird gesagt, dass die Modelle, die es auf dem Markt zu erwerben gibt, einen Geräuschpegel um die 60, bis höchstens 70 Dezibel erzeugen, viele sogar noch weniger. Dies sind schon geringe Werte, wenn man die Dezibelzahl von 96 bei einem Benzinrasenmäher als Vergleich nimmt. Der Geräuschpegel eines Rasenroboters kann hingegen mit einem normalen Gespräch oder den Geräuschen eines TV-Gerätes verglichen werden. So stellt es kein Problem dar, ihn auch in der Mittagszeit mähen zu lassen.


Was gilt es vor dem Kauf zu beachten?


Bevor ein solcher Roboter gekauft wird, sollten einige Dinge beachtet werden. Zunächst sollte die zu mähende Rasenfläche gemessen werden, um zu sehen, ob das gewünschte Modell diese auch schaffen kann. Auch die oben erwähnte Dezibelzahl sollte beachtet werden, um ihn sorglos mähen lassen zu können. Zudem sollte ein Fachverkäufer nach allen vorgeschriebenen Sicherheitsstandards befragt werden. Es ist ebenfalls wichtig zu vergleichen, über welche Akkukapazitäten die einzelnen Modelle verfügen. Soll eine Rasenfläche gemäht werden, die nicht komplett eben ist, sollte das gewünschte Modell auch in der Lage sein, auf Hängen zu mähen.


Programmierung während des Urlaubs beibehalten?


Um nach dem Urlaub einen frisch gemähten Rasen vorzufinden, stellt sich die Frage, ob der Roboter auch in der Abwesenheit der Besitzer seiner Arbeit nachgehen sollte. Prinzipiell ist das kein Problem, denn viele Modelle können nach dem Mähen automatisch wieder zu der Ladestation fahren. Dennoch kann es passieren, dass die Schneidblätter verschmutzt sind oder der Fangkorb geleert werden muss. Deshalb sollte während des Urlaubes ein Familienmitglied oder Bekannter damit beauftragt werden, nach dem Rechten zu schauen.




Weitere Informationen über Mähroboter finden Sie hier in unserem großen Rasenmäher Roboter Test.

Samstag, 28. November 2015

Laubsauger und Laubbläser Kaufberatung

Der Herbst ist ohne Zweifel eine der Jahreszeiten, in der sich die Natur besonders farbenfroh zeigt: Die Blätter an den Bäumen färben sich in den verschiedensten, leuchtenden Farben und sind eine wahre Augenweide. Lästig wird Laub allerdings dann, wenn es den Gehweg oder die Einfahrt blockiert oder auch im Garten überhand nimmt. Das Zusammenfegen von Hand ist dabei eine Aufgabe, die viel Zeit und Kraft kostet. Immer mehr Menschen entscheiden sich daher, einen leistungsstarken Laubbläser zu kaufen, welcher die Blätter in kürzester Zeit komplett einsaugt.
Dennoch gibt es einiges, was man darüber wissen sollte, denn inzwischen sind verschiedene Varianten des Laubbläsers auf dem Markt.


So funktioniert ein Laubbläser


Am ehesten lässt sich das Prinzip des Laubsaugers mit dem eines Staubsaugers vergleichen, denn er verfügt ebenso über ein Gebläse, in dem ein kräftiger Luftstrom erzeugt wird. Auf diese Weise entfernt der Laubbläser den Boden sofort von Gartenabfällen, Laub und Ähnlichem. Einige Modelle verfügen sogar über einen integrierten Laubhäcksler, welcher die Blätter vor dem Einsaugen zerkleinert, damit mehr Laub in den Auffangsack passt und nur wenige Lufträume darin vorhanden sind.


Die verschiedenen Arten von Laubbläsern


Heutzutage gibt es auf dem Markt drei Grundprinzipe von Laubbläsern, die sich hauptsächlich in ihrem Antrieb voneinander unterscheiden. Diese sind Akku-Laubbläser, Elektro Laubsauger und Benzin Laubsauger . Sie alle haben ihre ganz eigenen Vorteile und Eigenschaften.


Benzin Laubsauger


Bei größeren Gärten ist ein Laubsauger mit Benzinmotor die beste Wahl, da sie die meiste Flexibilität und Bewegungsfreiheit bieten. Sie besitzen kein Kabel und sind zudem nicht an die Laufzeit eines Akkus gebunden. Darüber hinaus gelten Benzin-Laubsauger als die robustesten und langlebigsten Modelle. Nachteilig ist jedoch, dass sie deutlich lauter sind als andere Varianten, weswegen die Saugarbeiten besser nicht in den frühen Morgenstunden am Wochenende durchgeführt werden sollten.

Darüber hinaus sind auch die Kosten für das benötigte Benzin zu berücksichtigen. Meist sind Benzin Laubsauger die teuerste Variante aller im Handel erhältlichen Laubbläser , auch bei der Anschaffung.

Zudem kann nicht jede Art von Benzin für den Laubbläser verwendet werden - dies kommt ganz auf das jeweilige Modell an. Während einige Laubbläser mit Benzinmotor schon mit gewöhnlichem Benzin von der Tankstelle zurechtkommen, benötigen andere eine Zusammensetzung aus verschiedenen Stoffen, um damit arbeiten zu können. Daher ist es zu empfehlen, schon vor dem Kauf darauf zu achten, dass sich das Wiederauffüllen des Tanks nicht zu kompliziert gestaltet.


Elektro Laubsauger


Eine andere Möglichkeit ist, sich für den Elektro Laubsauger zu entscheiden. Für diese Bauart entscheiden sich viele Menschen vor allem aus Kostengründen. Laubsauger mit Elektromotor sind deutlich günstiger im Handel erhältlich und noch zudem umweltfreundlicher, da sie keinerlei Abgase erzeugen und vollständig ohne Betrieb auskommen. Ein Nachteil ist allerdings, dass sie über ein Stromkabel verfügen und man somit stets an eine Steckdose in der Nähe bzw. an ein zusätzliches Verlängerungskabel gebunden ist, um den Elektro Laubsauger in Betrieb nehmen zu können. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Kabel lang genug ist, jedoch steigt damit natürlich auch die Gefahr, sich darin zu verheddern.


Akku Laubbläser


Wem Benzin-Laubsauger und Modelle mit elektrischem Motor zuwider sind, für den sind Akku Laubbläser vielleicht die richtige Wahl. Sie besitzen gewisse Vorteile aus beiden Varianten und benötigen kein Stromkabel, um leistungsstark zu arbeiten. Wichtig ist allerdings, dass beim Kauf von einem Akku Laubbläser auf einen möglichst starken Akku geachtet wird - denn es ist alles andere als angenehm, wenn man die Arbeit immer wieder unterbrechen muss, weil die Ladung aufgebraucht ist. Eine Lösung kann hier sein, sich zusätzliche Akkus zu kaufen, die aufgeladen werden, während der erste Akku gerade in Betrieb ist.

Schlussendlich kann keine pauschale Empfehlung erfolgen - am besten ist es, sich selbst mit den verschiedenen Varianten des Laubsaugers zu befassen. Fest steht jedoch, dass sich der Kauf eines solchen Geräts in jedem Fall lohnt.

Mittwoch, 25. November 2015

Der Philips BT5270/32 Barttrimmer Test

Der Philips BT5270/32 unterscheidet sich von anderen Bartschneidern aus der Low-Budget-Preisklasse vor allem dadurch, dass er eine sehr feine Abstufung der Schnittlängen zulässt. Außerdem verspricht der Hersteller, dass der Philips BT5270/32 Sie aufgrund seiner benutzerfreundlichen Anwendung und des hochwertigen Scherkopfs überzeugen wird. Wir haben den 3 Tage Bart Rasierer im Test insbesondere im Hinblick auf seine Verarbeitungsqualität, die Handhabung, die Akkulaufzeit und die Reinigung bewertet.

Zum Lieferumfang gehört neben dem eigentlichen Philips BT5270/32 auch eine praktische Reinigungsbürste. Der Bartschneider bringt die folgenden Ausstattungsmerkmale mit:

  •     Farbe: Blau, Silber
  •     Betriebsdauer im Akkubetrieb: 60 Minuten
  •     Ladezeit: 60 Minuten
  •     Maximal einstellbare Haarlänge: 10 Millimeter
  •     Minimal einstellbare Haarlänge: 0,4 Millimeter
  •     Schnittbreite: 32 Millimeter

Die 17 Schnittlängen können über das Zoom Wheel in sehr genauen Abständen bestimmt werden: Im niedrigen Bereich von 0,4 bis 1 Millimeter sind 0,2 Millimeter-Stufen möglich, während Sie die Schnittlänge bis zu einer Länge von 5 Millimetern in 0,5 Millimeter-Schritten einstellen können. Danach ist die Schnittlänge schließlich in 1 Millimeter-Schritten konfigurierbar. Der Trimmer zeigt Ihnen am Einstellrad direkt an, welche Länge Sie momentan ausgewählt haben.


Komfortable Anwendung


Schon bei der ersten Anwendung überzeugt der Philips BT5270/32 Barttrimmer im Test durch seinen hohen Anwendungskomfort. Er kann sowohl im Akkubetrieb ohne Kabel als auch direkt mit dem Netzteil eingesetzt werden, sodass Sie das Gerät auch noch nutzen können, wenn der Akku nach einer Nutzungsdauer von etwa 60 Minuten leer ist. Alternativ können Sie den Philips BT5270/32 in nur einer Stunde komplett vollladen. Darüber hinaus bietet er ein praktisches Schersystem mit zwei verschiedenen Breiten, um für ein akkurates Schneideergebnis zu sorgen. Die Messer der beiden Schereinheiten sind so konzipiert, dass sie permanent leicht gegeneinander reiben und sich somit selbst schärfen. Aus diesem Grund ist der Philips BT5270/32 völlig wartungsfrei.


Präzise Trimmergebnisse dank Präzisionstrimmer


Der größere Trimmer ist 32 Millimeter breit und ermöglicht es Ihnen, Ihren Bart schnell und großflächig zu kürzen. Mit dem kleineren Präzisionstrimmer, der lediglich 16 Millimeter breit ist, erreichen Sie auch schwer zugängliche Stellen ohne Probleme und können Ihren Bart so trimmen, dass auch feine Konturen sauber und exakt gelingen. Beide Trimmer sind im selben Scherkopf integriert und können durch eine einfache Drehbewegung aktiviert werden.


Weitere Funktionen des Philipps Bartschneiders im Test


Der Philips BT5270/32 lässt auch in puncto Sicherheit keine Wünsche offen. Die Stahlspitzen sind abgerundet, sodass es praktisch kaum möglich ist, sich zu schneiden. Nach der Anwendung wird der Bartschneider einfach unter fließendem Wasser gereinigt, denn er ist komplett abwaschbar und wasserfest.


Fazit zum Philips BT5270/32 Test


Insbesondere hinsichtlich der einfachen Wartung konnte uns der Barttrimmer im Test ganz klar überzeugen. Die selbst schärfenden Klingen sorgen dafür, dass Sie die Klingen niemals manuell nachschärfen müssen. Aber auch das Schnittergebnis und der günstige Preis sprechen für sich. Wir empfehlen den Philips BT5270/32 deshalb gerne weiter.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Gefrierschrank Kaufberatung

Ganz egal, ob man Lebensmittel für die ganze Familie langfristig einlagern möchte oder einfach nur Speiseeis und Fertigprodukte unterbringen möchte - ein Gefrierschrank ist etwas, das in kaum einem Haushalt entbehrlich ist.

In den letzten Jahren hat sich die Technik der Gefrierschränke deutlich weiterentwickelt und somit ist die Auswahl auf dem Markt ebenfalls entsprechend groß. Während einige Modelle wirtschaftlich besonders rentabel sind, entpuppen sich andere schnell als echte Stromfresser. Worauf beim Kauf deshalb besonders geachtet werden sollte, wird im nachfolgenden Artikel näher erklärt.


Welches Gerät ist das richtige für mich?


Wer sich ein Gerät zum Tiefkühlen von Lebensmitteln kaufen möchte, hat die Wahl zwischen Gefrierschränken, Gefriertruhen und Kühl-Gefier-Kombinationen, die aus einem Kühlschrank mit zusätzlichem Eisfach bestehen.

Hier gilt die Faustregel: Man sollte sich keine ganze Gefriertruhe kaufen, wenn man nur einen Single-Haushalt führt, denn ein solch großes und viel Energie verbrauchendes Gerät benötigt man oft gar nicht. Eine Gefriertruhe macht nur dann Sinn, wenn im Haushalt mehrere Personen leben, denn dann wird logischerweise auch mehr Platz für Lebensmittel benötigt. Prinzipiell berechnet man im Durchschnitt zwischen 50 und 80 Liter Nutzinhalt pro Person. Ein Haushalt mit vier Personen bräuchte demnach einen Gefrierschrank mit einem Volumen zwischen 200 und 320 Litern.

Was den Standort betrifft, so ist es am besten, diesen vorher auszumessen, sofern nur begrenzt Platz vorhanden ist. Truhen sind natürlich deutlich sperriger als Gefrierschränke und werden daher zumeist im Keller oder in Abstellräumen untergebracht. Gefrierschränke finden dagegen ihren Platz häufiger in der Küche.


Wie kann man mit einem Gefrierschrank möglichst viel Strom sparen?


In diesem Zusammenhang spielen die Energieeffizienzklassen eine sehr wichtige Rolle beim Kauf. Sie sind im Geschäft schon auf dem ersten Blick anhand eines gut sichtbaren Etiketts erkennbar.
Grundsätzlich gilt, dass ein Gefrierschrank der Energieeffizienzklasse A+ etwa 25% mehr Strom einspart als ein Gerät der Klasse A. Bei einem Gerät mit Energieeffizienzklasse A++ sind es schon 45% Stromkosten.

Bei einem effizient arbeitenden Gerät liegt der Energieverbrauch bei durchschnittlich 0,15 kWh am Tag. Das sind in etwa 50 Euro an Stromkosten auf das ganze Jahr hochgerechnet. Zum vergleich: Vor 15 Jahren musste man knapp das Dreifache dafür bezahlen, so sind die Gefriertruhen und -schränke also schon deutlich wirtschaftlicher geworden. Idealerweise entscheidet man sich beim Kauf für ein Modell mit einer möglichen hohen Energieeffizienzklasse, wie zum Beispiel A+++. Meistens sind diese Modelle etwas teurer, jedoch sind sie sparsamer im Stromverbrauch und daher langfristig preiswerter bei den laufenden Kosten.

Was man außerdem noch wissen sollte, ist, dass Truhen für gewöhnlich deutlich langsamer frosten, aber dafür die Kälte länger behalten können. Jedes Mal, wenn man die Tür des Gefrierschranks öffnet, entweicht Kälte nach außen. Das Gerät muss dann wieder nachkühlen, was mehr Energie kostet. So sollte man am besten alle Lebensmittel so einlagern, dass man sie schnell findet und nicht lange suchen muss. Experten empfehlen hier eine Temperatur von -18 °C, alles darunter ist unnötig und verbraucht zu viel Energie. Weiterhin hat der Standort Einfluss auf den Stromverbrauch: An einem wärmeren Ort, wie einer beheizten Küche, spart das Gerät noch einmal mehr Energie als in einem kalten Keller.

Weitere Informationen über Gefrierschränke finden Sie hier.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Irobot Braava 380 Test

Der Irobot Braava 380 ist ein Trocken- und Nasswisch Roboter, der für die tägliche Bodenreinigung eingesetzt werden kann. In Kombination mit einem Irobot Roomba 650 ist der Braava 380 die optimale Wahl. So kann man den Rooba zur Vorreinigung nutzen, um groben Dreck und Staub zu entfernen. Der Braava 380 kommt anschließend je nach Bedarf entweder im Trocken- oder Nassmodus zum Einsatz.

Ein Braava 380 ist, im Gegenteil zum Rooba 650, kein voll-automatischer Roboter. Man kann ihn weder programmieren, noch hat er eine Basisstation, an der er sich automatisch auflädt. Dies ist bei dieser Art von Roboter leider nicht möglich.

Der Irobot Braava 380 ist im Grunde genommen ein automatischer Putzlappen. Den am Braava befestigten Putzlappen sollte man, je nach Verschmutzungsgrad des Bodens, während des Putzvorgangs öfters zwischendurch ausspülen (Wenn man den Nasswisch Modus nutzt). Im Trockenmodus empfiehlt sich die Verwendung von Swiffer Tüchern, diese nehmen unglaublich viel Staub auf. Besonders die kleinen Staubpartikel, die ein Staubsauger nicht erwischt, lassen sich sehr gut mit dem Braava in Kombination mit Swiffer Tüchern entfernen.

Der Irobot Braava 380 ist im Gegensatz zu den Roomba Saugrobotern sehr leise. Man kann ihn ohne Probleme einsetzen, wenn der Fernseher läuft. Dies ist mit einem Roomba nicht so. Der Braava ist auch sehr wartungsarm. Putztuch dranklemmen und nach dem putzen abnehmen. Anschließend den Braava an die Steckdose hängen. Das wars, ansonsten fallen keine Wartungsarbeiten an, wie es z.B. beim Roomba der Fall ist (Bürsten reinigen etc.).

Da ich zwei Katzen habe, laufen die Roboter jeden Tag in meiner 65 qm Wohnung. Morgens startet der Irobot Roomba 650 Saugroboter automatisch seine Tour, er ist programmierbar. Anschließend setze ich den Braava 380 mit einem Swiffer Tuch auf den Boden und lasse ihn so lange fahren, bis der Akku leer ist. Das Swiffer Tuch ist anschließend fast schwarz, voll mit Staub und ein paar Katzenhaaren. Anfangs war ich verwundert, sah es doch schon nach dem Roomba Einsatz sauber aus. Auch Sie werden sich wundern, wie der Braava mit dem Swiffer Tuch noch soviel Staub finden kann.

Wenn Sie schon einen Saugroboter besitzen, oder selber gerne staubsaugen, dann ist der Braava 380 eine optimale Ergänzung, um die Wohnung richtig ordentlich sauber zu bekommen. Ohne vorherigen Staubsaugereinsatz macht der Braava weniger Sinn, zumindest in einem Katzenhaushalt (da fallen einfach zuviele Katzenhaare an).

Meinen Wischmob und meinen Staubsauger habe ich, seitdem ich die Roboter im Einsatz habe, nicht mehr angerührt und es ist sauberer als vor meiner Roboterzeit.

Fazit: Für jeden Putzmuffel ein Muß... für alle anderen bedeutet ein Braava mehr Sauberkeit und eine Zeitersparnis.


Montag, 19. Oktober 2015

Irobot Roomba 650 Test

Der Roomba 650 ist ein reiner Trockenstaubsauger, er besitzt keinen Nasswischmodus. Das Reinigungsprinzip des Roombas ist ziemlich simpel, er besitzt zwei parallel angebrachte Bürsten-Rollen, die rotierend den Staub vom Boden aufwirbeln. Ein Saugschacht, der zwischen den Bürsten angebracht ist, saugt den aufgewirbelten Staub dann in den Roboter ein.

Der Roomba arbeitet nach dem Zufalls- oder Chaos Prinzip... so sieht es jedenfalls aus. Dabei reinigt der Roboter ziemlich gründlich, wobei er aufgrund seiner runden Bauform nicht alle Ecken erreicht. Hier schafft ein eckiger Irobot Braava 380 Abhilfe.

Den Staubbehälter des Roomba 650 muss man alle paar Tage manuell entleeren. Man kann das Staubfach ganz einfach aus dem Roboter rausziehen, ohne sonstige Teile entfernen zu müssen.

Der Irobot Roomba 650 ist natürlich nicht perfekt. Gibt es z.B. tiefe und elastische Möbel, wie eine Coch-Unterpolsterung, kann sich der Roomba festfahren und meldet dann per Roboterstimme das Problem. So findet man den Roboter wenigstens und kann ihn wieder losschicken. Das Festfahren passiert allerdings eher selten und man kann es mit einer Virtual-Wall verhindern. Die Virtual-Wall ist wie eine Lichtschranke und sehr nützlich um Bereiche abzugrenzen.

Der Roomba 650 saugt in meiner Wohnung auf Fliesenboden jede Art von Schmutz auf, wobei ich hier nicht mit matschigen Gummistiefeln durch die Wohnung laufe (nasser Dreck könnte evtl. in der Wohnung verteilt werden). Katzenhaare, Kaffeepulver, Erdnüsse etc. schafft er alles ohne Probleme... sogar die Katzen-Spielmäuse finden sich manchmal zwischen den Bürsten wieder. Wenn dies passiert blockieren die Bürsten und der Roboter gibt eine Fehlermeldung aus.

Der Roomba 650 ist relativ laut, was sich wohl bei einem saugstarken Roboter kaum verhindern lässt. Dafür macht er genau das was er soll: Die Wohnung wird sauber. Dabei ist der Roboter allerdings leiser, als ein gewöhnlicher Staubsauger. Meine Katzen hatten sich jedesmal beim Einsatz meines normalen Staubsaugers verkrochen, beim Roomba geschieht dies nicht... die Katzen beobachten den Roboter.

Wer ein noch besseres Ergebnis erzielen möchte, sollte nach dem er den Roomba Saugroboter eingesetzt hat, noch den Braava Wischroboter laufen lassen. Die beiden Roboter ergänzen sich optimal und hinterlassen eine tip top saubere Wohnung.